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Sporternährung

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Grundlagen für die Zusammensetzung eines optimalen Sportgetränkes: Wichtige Hinweise und Tips. In der Werbung machen viele Sportgetränke und Energiedrinks die Runde. Für einen Athleten, der sich täglich mehrere Stunden mit dem Training oder der Wettkampfvorbereitung befassen muss, ist dieser Markt kaum überschaubar.

Aquarius, Isostar, Gatorade, Red Bull etc..
Welcher Drink gibt mir das zurück, was ich im Wettkampf oder Training verloren habe?

Voraussetzungen
Es ist sicherlich wichtig, bei der Zusammensetzung eines Sportgetränkes auf den jeweiligen Geschmack des Sportlers Rücksicht zu nehmen. Schmeckt das Getränk nicht, wird es nicht getrunken und somit kann die Leistungsfähigkeit nicht unterstützt bzw. erhalten werden.

Grundsätzlich gilt:
Ist der Kohlehydratanteil (Zucker) im Getränk zu hoch ist der Wettkampf bereits vorüber wenn das Sportgetränk über den Dünndarm resorbiert (für den Organismus verfügbar) ist. Es sollten ausgewogene Mineralsalze enthalten sein.
Das Getränk muss in der Lage sein, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Dies ist nicht immer der Fall, wenn elementare Grundsätze in der Rezeptur nicht beachtet werden (dazu später mehr).

Das Getränk muss schnell herstellbar und kostengünstig sein und
darf nicht gegen die geltenden Dopingbestimmungen verstoßen!

Magenentleerung
Der Magen ist für alle Nährstoffe die der Mensch zu sich nimmt, zunächst ein Reservoir, das heißt es, findet keine Nährstoffresorption statt, sondern lediglich eine Vorverdauung der Nahrungsbestandteile. Die eigentliche Resorption und damit Bioverfügbarkeit findet im Dünndarm statt. Es ist also wichtig ein Sportgetränk zu entwickeln, das schnell den Magen verlässt, um über den Dünndarm schnell in den Blutkreislauf und damit in die Erfolgsorgane (Muskulatur) zu gelangen. Denn nur ein solches Getränk ist fähig, während der sportlichen Aktivität Energie, Flüssigkeit und Stimulanzien zu liefern, die noch in der Wettkampfphase bzw. Trainingseinheit die individuelle Leistungsfähigkeit unterstützen. Einer der wichtigsten Faktoren, die die Magenentleerung beeinflussen, ist fataler Weise der Gehalt der Kohlenhydrate. Ist dieser Gehalt zu hoch, verbleibt das Getränk zu lange im Magen, ohne während der Belastung verfügbar zu sein. Der Gehalt an gelösten Teilchen (Osmolarität) hat eher einen weniger wichtigen Charakter. Ob also Magnesium, Kalium, Kalzium etc. enthalten sind, spielt also für die Entleerung des Magens eine untergeordnete Rolle. Studien, in denen Sportgetränke, Softdrinks, Mineralwasser und Mineralwasser/Fruchtsaftgemische verglichen wurden, haben stark vereinfacht folgende Ergebnisse gebracht:

  • der KH-Gehalt von Fruchtsäften (12%), Softdrinks (ca.11%) ist zu hoch, um eine schnelle Magenentleerung zu gewährleisten.
  • der KH-Gehalt des Getränkes darf nicht mehr als 80g/Liter auf-weisen, um effektiv Energie zu liefern und den Organismus op-timal mit Flüssigkeit zu versorgen.
  • die Magenentleerung wird durch Fruchtsäuren verzögert.

Somit sollten keine Fruchtsäfte als Sportdrink verwendet werden, ebenso sollte das Getränk nicht zu süß sein.

Was die KH betrifft, werden in verschiedenen Studien anders lautende Ergebnisse geliefert! Glukose (Traubenzucker) bewirkt einen Ausstoß von Stresshormonen. Dies induziert einen nicht belastungsentsprechenden und somit leistungsmindernden Anstieg der Herzfrequenz. Die Herzarbeit wird unökonomisch! Andere Zucker weisen einen solchen negativen Effekt nicht auf.
Deshalb ist anzustreben andere KH (Fruktose, Maltodextrine) dem Getränk zuzusetzen. Werden zu viele KH und andere osmotisch wirkende Stoffe dem Wasser zugeführt, kann es anstatt zur Aufnahme des Getränkes über den Dünndarm, zum Wasserverlust kommen. Dies ist dann von der Leistungsbilanz so anzusehen, als würde der Athlet mit einer Durchfallerkrankung an den Start gehen!
Ein Topergebnis ist dann nicht zu erwarten!

Natriumhydrogenkarbonat
NaHCO3 oder auch doppeltkohlensaures Natrium genannt, soll dem Trinkwasser zugesetzt einen Einfluß auf den Blut-pH-Wert (Blutsäurespiegel) haben. Unter Zusatz von NaHCO3 sei es zu einem weniger eklatanten Abfall des Blut-pH-Wertes unter Belastung gekommen. Das NaHCO3 wirkt dem Laktat, das unter hohen Belastungen gebildet wird entgegen. Somit kann der Blut-pH-Wert in Bereichen gehalten werden, die es der Muskulatur ermöglichen effektiv zu arbeiten.

Elektrolyte/Spurenelemente
Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Chlorid haben keinen Einfluß auf die Aufnahmegeschwindigkeit des Getränkes, sowie auf die Magenentleerung. Da aber auch der Elektrolytverlußt über den Schweiß unter sportlicher Aktivität sehr gering ist, macht es keinen Sinn sie über dies geringe Maß hinaus zu ersetzen! Ein ausgewogenes, gutes Mineralwasser ist zur Substitution ausreichend.
Neuere Studien haben gezeigt, daß eine Magnesiumsubstitution die über das übliche Maß hinaus geht, während der Belastung keinen großen Effekt auf die Ausdauerleistungsfähigkeit haben soll. Dieses führen die Autoren auf eine verminderte Aufnahmefähigkeit des Magnesiums unter Belastung zurück.

Fazit:
  1. Dem Sportgetränk sollten bis zu 80g/Liter KH zugesetzt werden, die zu gleichen Teilen aus Fruktose und Maltodextrinen zusammengesetzt sind.
  2. Das Getränk sollte mit NaHCO3 angereichert sein.
  3. Die übrigen Spurenelemente sollten nicht übermäßig(s. Text) zugesetzt werden.
  4. Fruchtsaftgemische enthalten einen zu hohen Säuregehalt und hemmen so die Magenentleerung.

Für Getränke die nach dem Training verwendet werden sollen, kann Glukose enthalten sein. Die negativen Effekte der Glukose auf die Leistungsfähigkeit, müssen während der Ruhezeit nach dem Training ja nicht berücksichtigt werden.
Zum optimalen Auffüllen der Muskel-KH-Speicher sollte der Kaliumanteil in diesen Getränken auf über 70mg/100ml erhöht werden.
Jedem Athleten sollte jedoch klar sein, dass ein auch noch so optimales Wettkampfgetränk Defizite in der Ernährung nicht ausgleichen kann!
Ein Zusatz von Stimulanzien zum Wettkampfgetränk ist grundsätzlich möglich. Negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und die Physis sind jedoch sehr wahrscheinlich. Etwaige Dopingversuche sollten immer mit sachkundigen Personen besprochen werden.

Ich als Verfasser dieses Artikels, warne jedoch eindringlich vor solchen Versuchen, die Leistung zu steigern!!!

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Optimale Ernährung im Sport

Von Dr. A. Falarzik
Erschienen in Triathlonmagazin u. im Leichtathletikmagazin Spiridon.

Gibt es eine optimale Ernährung des sporttreibenden Menschen? Sind Nahrungsergänzungsmittel zur Leistungssteigerung oder sogar zum Leistungserhalt nötig?
Zur Zeit machen viele Substanzen in Sportlerkreisen die Runde, die die Leistung des jeweiligen Athleten steigern sollen. "Insider" berichten immer wieder über phänomenale, legale Substanzen, die Euch nach vorne bringen sollen und Euch im Wettkampf gut aussehen lassen. Doch wie steht es mit der Ernährung? Liegt hier nicht vielleicht schon der erste Schwachpunkt im täglichen Trainingsplan? Nachfolgend beleuchte ich Euren Ernährungsplan einmal aus einer ganz anderen Sichtweise.

Wertigkeit der Nährstoffe:
Betrachten wir einmal den Gehalt der Nahrungsmittel mit Spurenelementen, Vitaminen und Vitalstoffen, wird deutlich, daß es kaum noch möglich ist naturbelassene Lebensmittel zu bekommen. Im Zuge der Industrialisierung der westlichen Welt mussten immer mehr Menschen mit Getreide, Fleisch und Gemüse versorgt werden. Dies führte zum Einsatz von verschiedenen (Kunst)Düngermitteln, um den vermehrten Bedarf zu decken. Zusätzlich verlängerten sich Transportwege. Konservierungsstoffe wurden den Produkten deshalb zugesetzt. In jüngster Vergangenheit ist sogar die Bestrahlung der Nahrungsmittel zur Konservierungszwecken eingeführt worden. Auf der anderen Seite werden, im Rahmen der Massentierhaltung, Pflanzenfresser wie z.B. das Ring gezwungen Fleisch und Fisch (Fisch und Fleischmehl) verzehren. Im Rahmen der orthomolekularen Medizin geht man deshalb davon aus, daß die uns angebotenen Nahrungsmittel minderwertigt sind. Sie enthalten nicht genügend Vitamine und Spurenelemente um unsere Gesundheit vollständig zu erhahlten. Werden erhöhte Anforderungen an den Menschen gestellt kann es zu Mangelsyndromen kommen. Auf den Hochleistungssport projektiert könnte dies ein Grund für die Entstehung von Anämien (Blutarmut) oder schlechter Regenerationsfähigkeit sein.

Oxidativer Stress:
Bei fast allen biochemischen Prozessen des menschlichen Organismus entstehen so genannte freie Radikale. Die sind hochreaktive chemische Elemente. Sie entstehen als Abfallprodukt bei der Energiegewinnung des Körpers, bei der Immunabwehr und durch Umweltbelastungen. Hiermit sind besonders Einflüsse durch Schermetalle, Nitrate, Pestizide, Luftschadstoffe, UV-Strahlung sowie zivilatorische Konsumgifte (Alkohol, Nikotin) gemeint.
Diese freien Radikale können Eiweiße, Fette sowie körpereigene Strukturen (Muskelzellen, Blutgefäße) zerstören. Ebenfalls werden wichtige Spurenelemente (Vitamin C,E,A und Selen/Zink) verbraucht um diese aggressiven Substanzen zu neutralisieren und den Organismus zu schützen.
Der Anteil dieser Schutzstoffe in der Nahrung des Sportler muss also zunehmen.

Fazit:
Kennt man diesen Zusammenhang nicht, kann es zu Erkrankung des Sportlers kommen. An erster Stelle sind hier die Infektionserkrankungen zu nennen. Hört einmal in Euch hinein und fragt Euch wie oft im Jahr Ihr Euch krank oder grippig fühlt. Ebenfalls nimmt die Regenerationsfähigkeit des Körpers ab. Ihr werdet verletzungsanfälliger und die Belastungsfähigkeit nimmt ab. Oft ist dann die Rede vom übertrainierten Athleten/in. Diese Reihe ließe sich nun noch weiter fortführen. Im folgenden gebe ich Euch einige Ernährungstipps aus orthomolekularer Sichtweise.

Kohlenhydrate:
Reduziert den Zuckeranteil in Eurer Nahrung. Hiermit ist im Besonderen der Industriezucker gemeint. Süße Speisen und Getränke sollten die Ausnahme sein. 20g Zucker zusätzlich zu den üblichen Mahlzeiten sollten genügen. Wenn Ihr schon Zucker zusätzlich benutzen wollt, benutzt naturbelassenen Honig direkt vom Imker. Die Kohlehydratspeicher sollten durch Verzehr von Getreideprodukten, Reis, Kartoffeln + Gemüse aufgefüllt werden.
Reduziert ebenfalls den Fruchtzuckeranteil der Nahrung.

Fette:
Fette sind wichtige Energiespeicher. Einige Fette (s.g. mehrfachungesättigte Fettsäuren) sind lebenswichtig, weil sie der Mensch nicht selbst herstellen kann. Vornehmlich finden sich diese Substanzen im Wild- + Fischfleisch. Diese mehrfachungesättigten Fettsäuren stellen sogar einen Schutz vor der Gefäßverkalkung dar.
Generell sollte der Fettverbrauch verringert werden. Eßt mehr Fisch als Wurst oder Fleisch.
Ebenfalls solltet Ihr die "schlechten" Fette meiden. Verzichtet auf gehärtete Margarine gart Euer Steak z. B. mit Distelöl.

Vitalstoffe:
Einige Regeln:
  1. Nicht Rauchen
  2. Wenig Alkohol und nicht regelmäßig
  3. Mehr Fisch als Fleisch
  4. Mehr Obst + Gemüse
  5. Trinkt reichlich Mineralwasser (2-4L täglich)
  6. Wer Milch nicht verträgt, sollte sie meiden!

In Zusammenarbeit mit der Firma ENBIENSA habe ich ein Nahrungsergänzungsmittel für aktive und gestresste Menschen entwickelt. Grundlage dieses Medikamentes ist die orthomolekulare Therapie, also das Heilen von Erkrankungen durch Vitaminkombinationen (Vitalstofftherapie).

Wer sich in Beruf, Alltag  oder Sport abgespannt und ausgelaugt fühlt sollte eine Nahrungsergänzung im täglichen Leben wählen, um das Immunssystem zustärken und wichtige Stoffwechselprozesse optimal einzustellen.

Kontakt: www.enbiensa.ag | www.gzbw.de
 
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